Um das Überleben des Perrier-Sifakas langfristig zu sichern, wird der
Schutz des Lebensraums mit der Verbesserung der Lebensbedingungen der heimischen
Bevölkerung verknüpft. Je mehr Arbeitsplätze direkt an das
Wohlergehen der Perrier-Sifakas gekoppelt sind, desto größer ist
auch der Anreiz, die Tiere zu schützen.
Wiederaufforstungen mit fruchttragenden Bäumen sollen außerdem
Korridore schaffen, um die isolierten Sifaka-Populationen zusammenführen.
Neben dem unmittelbaren Schutzmaßnahmen werden auch Studien über
die Futtergewohnheiten der Tiere zum langfristigen Aktionsplan gehören.
Dazu wird eine Forschungsstation errichtet, die als Basis aller
Artenschutzaktivitäten dienen soll. Von dort aus werden auch andere
Schutzprogramme in der nördlichen Region Madagaskars betreut werden.
Die Stiftung Artenschutz führt weitere madagassische Tierarten auf ihrer
Prioritätenliste: die elegante
Fossa, eine Schleichkatzenart, und den
Schmalstreifenmungo. Beide
Arten sind stark von der Ausrottung bedroht. |
Der Trockenwald auf Madagaskar ist der Lebensraum
des Perrier-Sifakas
Foto: M. Perschke |