|
Ich möchte dieses Projekt unterstützen! Rettung des Prinz-Alfred-Hirschs auf Panay, Philippinen |
Ihren Namen verdanken die Prinz-Alfred-Hirsche (Cervus alfredi)
dem Duke Alfred of Edinburgh, der im 19. Jahrhundert lebte. Leider
bewahrte diese adlige Verbindung die Prinz-Alfred-Hirsche nicht
davor, heutzutage zu den bedrohtesten Hirscharten der Welt zu zählen.
Nur noch 100 bis 200 Tiere haben auf den Inseln Negros und Panay
in der Mitte des philippinischen Archipels überlebt. Obwohl
diese Populationen durch Gesetze offiziell geschützt sind,
werden sie dennoch permanent durch Jäger bedroht. Ebenso trägt
die gravierende Waldzerstörung, die jetzt auch die letzten
Überlebensräume der Hirsche erreicht hat, zur alarmierenden
Situation dieser Hirschart bei.
|
Die Hirsche stellen als größte Säugetiere ihrer
Heimatinseln einen idealen Botschafter für den bedenklichen
Zustand des gesamten Insel-Ökosystems dar. Denn nicht nur die
Tierwelt leidet unter der Zerstörung von Lebensräumen;
auch die einheimische Bevölkerung bekommt inzwischen die langfristigen
Erosionsfolgen der massiven Waldvernichtung wie etwa Gerölllawinen
und Wasserknappheit zu spüren. Wirkungsvolle Schutzmaßnahmen
für die Hirsche haben also nicht nur die reine Arterhaltung
zum Ziel, sondern sie tragen gleichzeitig zur Steigerung des Lebensstandards
der lokalen Bevölkerung bei.
|
Das Prinz-Alfred-Schutzprojekt wird von William Oliver geleitet, dem
Direktor des "Philippines Biodiversity Conservation Programme"
von der englischen Umweltschutzorganisation Fauna & Flora International.
Der "ÜberLebenspartner" Sparda-Bank Münster eG fördert das Projekt,
in dem folgende Schwerpunkte gesetzt wurden:
|
|
Die Stiftung Artenschutz dankt der Sparda-Bank Münster eG für die großzügige Unterstützung. ![]() |