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Was sind Amphibien?

Der Begriff Amphibien (amphi = doppelt; bios = Leben) weist darauf hin, dass diese Tiere im allgemeinen sowohl im Wasser leben (als Larven) als auch auf dem Land (als erwachsene Tiere). Dabei durchlaufen sie eine Metamorphose von der Kaulquappe zum ausgewachsenen Tier.

Amphibien umfassen Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen. Ihre Gemeinsamkeit liegt nicht nur in deren „doppelten Leben“. Ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab. Sie haben keine Schuppen, Federn oder Haare. Normalerweise haben sie mehr oder weniger feuchte Haut. Die Larven atmen generell über Kiemen, während erwachsene Tiere über Kiemen, Lungen und/oder die Haut sowie die Innenseite des Munds atmen.

Es gibt jedoch viele Ausnahmen: Manche Amphibien leben sowohl im Larven- als auch im Erwachsenenstadium an Land, manche Amphibien verlassen das Wasser niemals. Manche Salamander vollziehen keine Metamorphose und werden schon als Larven geschlechtsreif; die meisten Amphibien legen Eier; doch manche Salamander sind lebend gebärend. Amphibien haben in der Regel vier Extremitäten, aber eine ganze Gruppe, die Gymnophiona oder Blindwühlen, besitzen keine Beine.

Amphibien bilden eine vielfältige Tiergruppe:

Die Vielfalt der Amphibien. Fotos: A.Gebauer (1,3,7 und 8), G.Garcia (2,5,6 und 9) und D.Petzold (10)

Amphibien sind faszinierend und facettenreich und weisen vielen ungewöhnlichen Anpassungen an ihre Umwelt auf. Sie kommen im Dschungel, im Moor, auf kultiviertem Land und in der Wüste vor. Diese Vielfalt gilt es zu erhalten!



Weiterführende Links:

- Amphibien sind wichtig!
- Frösche & Kultur

Lesen Sie außerdem:

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- Amphibien in Not
- Der Amphibien-Fonds
- Handeln Sie! Tipps für den heimischen Amphibienschutz
- Materialien & Links