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Die Amphibienkrise |
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| Weltweit sterben jedes Jahr ein Dutzend Amphibienarten aus! Von den 5918 bekannten Amphibienarten gilt heute
mindestens ein Drittel als existenziell gefährdet. Gut 120 Arten sind
bereits ausgerottet. Bei 43 Prozent aller Arten wird ein zunehmender
Rückgang der Populationen beobachtet. |
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Legende: In Klammern
stehen die offiziellen Abkürzungen der Roten Liste Kategorien. |
| Eine weltweite Entwicklung
Ein Großteil der akut bedrohten Arten ist in Südamerika beheimatet, in Brasilien, Kolumbien und Ecuador. Spitzenreiter beim Niedergang der Kröten, Frösche und Lurche ist jedoch der karibische Raum. Über 80 Prozent der Amphibienarten in der Dominikanischen Republik, auf Kuba und Jamaika sind gefährdet. In Haiti sind es sogar 92 Prozent. Europa ist bislang von der globalen Amphibienkrise noch vergleichsweise wenig betroffen. Doch auch hier sind einzelne Arten wie beispielsweise der Kreta-Wasserfrosch akut von der Ausrottung bedroht. |
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Situation in Deutschland In Deutschland sind 21 Amphibienarten beheimatet. Sie alle stehen seit 1980 unter Naturschutz. Trotzdem gehen die Bestände kontinuierlich zurück. Lediglich fünf Arten (Teichmolch, Bergmolch, Fadenmolch, Erdkröte, Teichfrosch) gelten nicht als bundesweit gefährdet. Lebensraumverlust, Belastung bestehender Lebensräume, z.B. durch Pestizide sowie Straßen und Verkehrsaufkommen, stellen die größten Gefahren dar. Besonders kritisch steht es um die Rotbauchunke (Nordostdeutschland) und den Alpenkamm-Molch (südöstliches Bayern). Stark gefährdet sind auch Gelbbauchunke, Knoblauchkröte, Wechselkröte, Laubfrosch und Moorfrosch. |
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