Unser Ansatz

Werfen Sie einen Blick auf unsere Projekte.
Wir freuen uns über Ihre Spenden.

Die Arbeit der Stiftung Artenschutz zielt auf die Erhaltung von Tierarten in ihren angestammten Lebensräumen ab. Durch die Einrichtung von Schutzgebieten, die Ausbildung von Wildhütern und die ökologische Schulung der Bevölkerung verhindert der sogenannte in-situ-Schutz die Ausrottung von Fokus-Tierarten oder Flaggschiff-Arten und trägt maßgeblich zur Erhaltung anderer Tier- und Pflanzenarten und zur Entwicklung der Region bei.

 

Ein weiterer Ansatzpunkt des Artenschutzes ist der ex-situ-Schutz. Hierbei werden Zuchtprojekte für Tierarten, deren Bestand in der freien Wildbahn schon so stark dezimiert ist, dass die Erhaltung vor Ort nicht mehr gesichert werden kann, in Menschenobhut und ggf. außerhalb des Heimatlandes gefördert. Dies geschieht in Kooperation mit Zoologischen Gärten und Schutzzentren. Ziel solcher Maßnahmen ist es, zunächst den Restbestand der Art zu stabilisieren und zu vergrößern, um die nachgezüchteten Tiere später, nach Beseitigung bzw. Minimierung der ursprünglichen Bedrohungsfaktoren, wieder auswildern zu können. Im Falle des Prinz-Alfred-Hirschs konnte durch die Kooperation von europäischen Zoos und philippinischen Zuchtzentren der Bestand seit 1990 vervielfacht werden, so dass nun Tiere aus der Nachzucht für Wiederansiedlungen zur Verfügung stehen.

Dr. AHMED DJOGHLAF, Geschäftsführer des Übereinkommens über die biologische Vielfalt:

Non-governmental organizations, including environmental not-for-profit organizations, played a leading role in the initial conception, negotiation and adoption of the Convention on Biological Diversity, and continue to shape policy development.

Nicht-Regierungsorganisationen, einschließlich gemeinnütziger Umwelt-Organisationen, spielten eine führende Rolle in der ersten Konzeption, Verhandlung und Umsetzung der Konvention zur Biologischen Vielfalt und fahren fort, ihre Grundsätze zu formen.

Viele der gefährdeten Arten kommen in dicht besiedelten Regionen vor, u. a. in Asien und Afrika. Die Aufgabe des Natur- und Artenschutzes ist es, den Erhalt der Biodiversität mit den Bedürfnissen der Menschen in Einklang zu bringen – auch zum Wohle der Menschen. Wirksamer Naturschutz ist nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort möglich und sollte möglichst zu ihrem Lebensunterhalt beitragen, z.B. durch Arbeitsplätze in den Projekten, Erträge aus nachhaltiger Landwirtschaft oder Ökotourismus. Daher werden Projekte der Stiftung Artenschutz in enger Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung durchgeführt.

Mit den bestehenden Projekten trägt die Stiftung Artenschutz ihren Anteil dazu bei, den Niedergang der Artenvielfalt zu begrenzen. Sinnvolle Artenschutzprojekte kosten viel Geld, da sie über Jahre und sogar Jahrzehnte bestehen müssen, um Erfolgskonzepte und Schutzstrategien vor Ort sicher zu verankern. Kurzfristige Projekte – leider vielerorts immer noch die Regel im staatlichen und nicht-staatlichen Biodiversitätsschutz – können die Ausrottung von Tierarten nur selten aufhalten. Drei, vier oder fünf Jahre reichen erfahrungsgemäß kaum aus, um Umweltbewusstsein und Schutzkonzepte bei der Bevölkerung und den Verantwortlichen vor Ort zu verankern und eine langfristig von externen Geldgebern unabhängige Projektinfrastruktur zu etablieren. Effektive Projekte bedürfen deshalb einer langfristigen finanziellen Unterstützung, die momentan nur wenigen bedrohten Arten zukommt. Die Rote Liste der IUCN zählte im Jahr 2012 genau 20.219 Spezies, darunter 10.820 Tierarten. Die Stiftung Artenschutz hat einige der hochbedrohten Arten auf ihre Prioritätenliste gesetzt. Dabei wurden besonders die Tierarten gewählt, die von der Öffentlichkeit bislang kaum wahrgenommen wurden und deshalb auch keinen ausreichenden Schutz erfahren haben. Die Stiftung akquiriert exklusive Förderer, die langfristig den Schutz für eine Tierart oder eine Region mitfinanzieren. Aber auch mit kleinen Spenden helfen Sie uns, diese Ziele zu erreichen.

Wenn alle Partner gemeinsam wirken, kann viel erreicht werden – sind Sie dabei?
Denn wie KOFI ANNAN, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, sagte:

The preservation of biodiversity is not just a job for governments. International and non-governmental organisations, the private sector and each and every individual have a role to play in changing entrenched outlooks and ending destructive patterns of behaviour.

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist nicht nur Sache der Regierungen. Internationale und Nicht-Regierungsorganisationen, der private Sektor und jedes einzelne Individuum spielen eine wichtige Rolle bei der Veränderung fest verwurzelter Perspektiven und bei der Beendigung zerstörerischer Verhaltensweisen.